Wintervögel – Laufen im Campingplatz
Zum 5. Mal hatte die LSG Weiher zum Hawei-Lauf gerufen und 27 TVN-Läuferinnen und Läufer waren erschienen. Bei angenehmen Temperaturen, jedoch teils heftigem Wind auf der Seeseite, mussten 10 Runden zu je 5 km absolviert werden. 21 Starter aus den Reihen der TVN-Ultras hatten sich für die Langdistanz entschieden, davon schafften 18 die volle Distanz.
Nebenbei bemerkt, stellte der TVN die größte Anzahl an Teilnehmern, wenn man von der gastgebenden LSG absieht. Bei der bestens organisierten Veranstaltung gab es für den TVN einen Podestplatz auf der 50 km Distanz. Angela Berlin (W35) erzielte in 4.35 Std. Platz 2 von 11 ihrer AK in einer sehr starken Zeit. Auch die anderen TVN-Damen blieben unter 6 Stunden. Betina Schötterl wurde nach beeindruckenden 5.03 Std. auf Rang 6 von 18 der W40 geführt, während Stefanie Oechsle in ihrem ersten Ultralauf 3 Minuten länger unterwegs war. Sie belegte Rang 8 von 27 der W50. Anja Krebs (W55) zeigte bei ihrem TVN-Debut ebenfalls Durchhaltevermögen und erreichte das Ziel auf Rang 6 von 20 in 5.27 Std. Sylvia Ulshöfer (W60), drittälteste Teilnehmerin im Feld, erhielt auf der Zielgeraden verdienten Applaus ihrer Laufkollegen und überquerte die Ziellinie nach 5.49 Std. auf dem 5. Rang von 13. Bei den Herren zeigte sich Dirk Gulden (M45) in ausgezeichneter Frühform. Er benötigte für die 50 km nur 4.18 Std., was Rang 11 von 48 seiner AK bedeutete. Kurz nach ihm im Ziel Daniel Sinn (M40), der sehr konstante Runden absolvierte und in 4.20 Std. auf Platz 10 von 56 einlief. 3 Minuten später war für Christian Labitzke (M30) das Tagwerk vollbracht. Auch er landete auf Rang 10 von 38 Startern seiner AK. Jungfuchs Marcel Jouvenal (M) in 4.39 Std. auf Rang 15 von 61 sowie Andreas Künkele (M50) in 4.42 Std. als 17. von 54 warteten trotz physischer Probleme ebenfalls mit Top-Zeiten auf. Die beste Altersklassenplatzierung bei den Herren gab es durch Thorsten Tjoa (M60) mit Rang 9 von 43 in 4.53 Std. Die anderen blieben über 5 Stunden, aber deutlich unter der 6 Stunden-Marke. Dies waren: Stefan Rohloff (M40) in seinem ersten Ultra nach 5.03 Std. als 33. von 56, Marco Frei (M55) in 5.08 Std. und Rang 18 von 52, Thomas Kröner (M45) in 5.13 Std. auf Rang 25 von 48, Gunter König (M60) in 5.16 Std. als 16. von 43, Thorsten Wolf (M50) in 5.17 Std. und Platz 29 von 54, Marcus Oechsle (M55) in seinem ersten Ultra, ebenfalls in 5.17 Std. und Rang 20 von 52 sowie Lars-Rolf Rapp (M45) in 5.36 Std. auf Rang 33 von 48. Verletzungsbedingt mussten Sabine Schauer nach 6 Runden, Thorsten Utz nach 8 Runden und Alfred Ulshöfer bereits nach 3 Runden den Lauf vorzeitig abbrechen. Bereits am Vorabend hatte die LSG zum 5- und 10 km Lauf eingeladen. Über die kürzeste Kurzstrecke belegte Viktor Ketterer (M60) in 22,36 Min. Rang 2 von 14 seiner AK. Auf der 10 km Distanz gab es durch Stephanie Weissert (W45) den dritten Podestplatz für die TVN-Ultras. Sie wurde nach 45,26 Min. auf Rang 3 von 32 gelistet. Auf Rang 4 von 26 liegend, verpasste Maria Scrofan (W55) in 52,16 Min. nur knapp den Bronzerang. Ulrich Sahl (M60) belegte in 46,29 Min. Rang 6 von 38. Dirk Gulden hatte sich bereits tags zuvor auf den 50er eingelaufen und erreichte gemeinsam mit Sohn Eric, der in der U18 den 7. Rang belegte, nach 55,14 Min. den Zielstrich.
Freddy Frisch






