Kurz – mittel – lang. TVN-Ultras on tour.
Eine abwechslungsreiche Laufstrecke, die entlang blühender Obstplantagen führte und einen atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Berge sowie den Bodensee bot, erlebte Sybille Hildner-Lippolt beim Fischbacher Halbmarathon. Ein gelungener Einstieg in die frühlingshafte Laufsaison mit einem ausgezeichneten dritten Platz in der W60. Für den Halbmarathon benötigte sie 2.08,35 Std.
Beim Heidelberger Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg nehmen jährlich rund 3.500 Läuferinnen und Läufer teil. Die Veranstaltung ist eine der größten Laufevents in der Region und führt durch die historische Altstadt sowie idyllische Waldgebiete. Mit dabei waren Marco Frei und Stefan Rau, die einige Höhenmeter und knackige Rampen zu bewältigen hatten. Marco (M55) war sehr schnell unterwegs und erreichte nach 1.46,43 Std. auf Platz 18 von 187 seiner AK das Ziel. Stefan (M50) war mit Trainingsrückstand angetreten und benötigte 2.16,11 Std. für Rang 130. Etwas länger war Ultra Thomas Kröner unterwegs. Für seine 25,8 km und stattlichen 1.250 Höhenmeter benötigte der Bergspezialist 3.07,57 Std. Dies bedeutet Rang 101 bei 302 männlichen Startern. Der „UTH25 – Trail Run“ startete mit einem flachen, aber stetig ansteigenden Abschnitt ins idyllische Käsental. Nach rund 3 Kilometern ging es über Asphalt hinauf Richtung Heersberg, wo die ersten traumhaften Trails anstanden. Den höchsten Punkt der Strecke erreichten die Kletterer auf dem 964m hohen Heersberg. Über den aussichtsreichen Wiesentrail an der Traufkante führte der Weg bis zur Schalksburg und weiter hinab ins Wannental. Über das berüchtigte Strava-Segment „Gelenkbrecher“ verlief die Route zum Aussichtspunkt Böllat – eines der Highlights der Strecke. Nach Zillhausen konnten die Läufer nach einem kleinen Uphill richtig Tempo machen. Über den Aufstieg zur Schalksburg-Ruine führte der Trail zum Felsenmeer, bevor es technisch anspruchsvoll bergab ging. Dann hieß es: ein letzter Sprint durchs Dorf – und rein ins Ziel! Stichwort Ziel: Dieses erreichten beim Bad Liebenzeller Paracelsuslauf 11 TVN-Ultras über 10 km. Der Lauf war der zweite der diesjährigen Volkslaufserie. Claudia Maag erreichte einmal mehr Rang 1 der W50 in ausgezeichneten 44,39 Min. Auch Stephanie Weissert (W45) blieb nach 47,27 Min. deutlich unter der 50-Minuten-Marke und rangierte sich auf Platz ihrer AK ein. Platz 3 eroberte Maria Scrofan (W55) in 53,24 Min., während Sylvia Ulshöfer (W60) mit dem undankbaren vierten Rang ihrer AK in 57,15 Min. vorliebnehmen musste. Trotz Boxenstop wegen Nasenblutens hielt Isabell Hofheinz (W40) tapfer durch und blieb in 59,08 Min. als Sechstplatzierte unter der Stunden-Marke. Schnellster TVN-Starter war Lukas Schröder (M30) in beeindruckenden 39,41 Min., was zu Rang 3 seiner AK reichte. Top-Zeiten erzielten auch Andreas Künkele (M50) in 41,26 Min. auf Rang 5 sowie Thorsten Tjoa (M60), der als dritter mit 43,24 Min. für einen weiteren Podestplatz sorgte. Ulrich Sahl (M60) gelang in 48,02 Min. Platz 7 seiner AK, während die M65er-Oldies Alfred Ulshöfer in 52,13 Min. und Arnold Weber (59,30 Min.) auf den Rängen 4 und 9 einliefen. Die Zeiten sind umso höher einzustufen, da fast die ganze Strecke auf Split gelaufen wurde, was die ganze Sache deutlich erschwerte. Noch länger unterwegs als alle anderen war Angela Berlin (W35), die beim Padua-Marathon nach 3.39,24 Std. ins Ziel lief.
Bild: Die „Liebenzeller-Elf“ überraschte einmal mehr mit starken Zeiten.
Ultras on tour, von links Sybille mit Dagmar Rübenacker, Thomas, Angela, Lukas, Stefan und Marco![]()


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