Hart, härter, TVN-ULTRAS
An 5 verschiedenen Läufen nahmen die TVN-ULTRAS am letzten Wochenende teil. Nur wenige Kilometer musste Simon Siebler zum Start fahren und auch nur vergleichsweise wenige Kilometer laufen. Beim 10km-Turmberglauf in Durlach präsentierte er sich erneut in Topform und sprintete nach 35,46 Min. ins Ziel.
Dafür gab es Rang 3 von 54 Startern in der AK M20 und einen ausgezeichneten 5. Rang in der Gesamtwertung. Die Strecke führte vom Marktplatz / Amthausstraße aus zunächst durch die Altstadt auf dem „Altstadtring“. Von dort ging es entlang der Pfinz durch die grüne Lunge der alten Residenzstadt zur Wende vor Grötzingen und letztlich wieder zurück in die Durlacher City zum Zieleinlauf auf den Saumarkt. Nicht ohne Grund wird der Kustmarathon in Zoutelande als der schönste und schwierigste in den Niederlanden bezeichnet. Thorsten Tjoa stellte sich dieser Herausforderung nach 2023 ein weiteres Mal. Der Lauf startete in Burg Haamstede auf der Insel Schowen-Duivenland und ging südwärts entlang der Küste bis zum Ziel in Zoutelande. Die Strecke verlief teilweise durch den tiefen Sand oder - abhängig von den Gezeiten - direkt durchs Wasser. Dazu kamen einige Höhenmeter in den Dünen im letzten Drittel des Laufes bei Herbstwetter und teilweise starkem Wind. Die schöne Landschaft sowie die tolle Atmosphäre beim Lauf entschädigten für die Strapazen. Bei angenehmen 16° C verbesserte Thorsten sein Vorjahresergebnis um fast 13 Minuten. So wurde er mit 3:35:57 Stunden als 8. von 179 Läufern der Altersklasse M55 und 128. der insgesamt 1.629 Teilnehmer geführt. Beim Köln-Marathon starteten die Läuferinnen und Läufer auf dem Ottoplatz in Deutz, das Ziel befand sich in der Komödienstraße. Dort endete die Strecke ganz in der Nähe des Kölner Doms. Dazwischen schlängelte sich die Laufstrecke unter anderem durch die Innenstadt und die Veedel Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes. Mit dabei Gunter König von den TVN-ULTRAS, der die 42,195 km in 4.05,27 Std. meisterte. Damit platzierte er sich in der M55 auf Platz 120 von 267. Organisation, Verpflegung und Stimmung an der Strecke waren einmal mehr hervorragend. Nebenbei trieb Gunter seinen Sohn Silas in dessen erstem Marathon zu einer Zeit von 3.54,41 Std. Respekt! Wem Marathon nicht reicht, dem sei der XL-Wendelstein-ULTRA über 59 km empfohlen. Wegen Schneefall, Schneebruch und der Wettervorhersage mit Regen und Kälte wurde die Pflichtausrüstung auch für unseren ULTRA Dirk Gulden nochmals verschärft, die Strecke etwas gekürzt und auf 3.600 Höhenmeter reduziert. Die Organisation, das Pflicht-Briefing für den Lauf und das Rahmenprogramm beim Trail-Festival mit Vorträgen und Liveband waren einmalig. Als Königsdistanz führte die Strecke von Oberaudorf zuerst auf laufbaren, dann auf den Wildbarren (1.448 m). Bergab wurde ordentlich Gas gegeben, bevor ein knackig steiler Anstieg reichlich Körner kostete. Durch das idyllische Sudelfeld hindurch bekam Dirk stets einen Blick auf den Wilden Kaiser. Neben steilen Downhills kamen Trail-Liebhaber voll auf ihre Kosten, nur um es kurze Zeit später auf breiten Forstwegen noch einmal richtig krachen zu lassen. Umgestürzte Bäume, steile Pfade, rutschige Passagen und Bachläufe – da war alles dabei. Nach Grandlkaser und Rechenau standen die letzten Höhenmeter auf dem Programm, bevor es zum Zielsprint in Richtung Oberaudorf ging. Leider war Dirk einmal falsch abgebogen, was ihn 3 zusätzliche Kilometer einbrachte. Am Ende standen 8.48,34 Std. und Platz 19 der M40 zu Buche. Freddy Frisch






































