Lauftreff Ultras - 2 mal Platz 1 beim Heilbronner Trolli
Der Ausflug nach Heilbronn hat sich für die TVN-ULTRAS gelohnt. Bei den Trollinger Läufen über die Marathon- und die Halbmarathonstrecke gab es gleich zwei Siege für die TVN-ULTRAS durch Thorsten Tjoa und Claudia Maag. Beide düpierten ihre 26 Konkurrenten bzw. 62 Konkurrentinnen in den Altersklassen um Welten und liefen dabei fantastische Zeiten. Thorsten (M60) beendete den Marathon nach 3.25,31 Std., Claudia (W50) benötigte für die Halbdistanz nur 1.36,28 Std.
Der Trollinger Marathon in Heilbronn führt auf einem profilierten Rundkurs durch die schönsten Weinberge des schwäbischen Unterlandes. Start des Trollinger Marathons ist in der Heilbronner Badstraße auf Höhe der Marinekameradschaft. Bei Talheim biegt die Halbmarathonstrecke nach Norden ab, während der Marathon in westlicher Richtung über Lauffen zurück nach Heilbronn führt, wo im Stadtteil Klingenberg die Halbmarathonstrecke einmündet. Der Trolli endet mit einem stimmungsvollen Zieleinlauf im Heilbronner Frankenstadion. Neben Thorsten war mit Andreas Künkele ein zweiter Marathoni im Feld. Er benötigte für die hügelige Strecke 3.37,41 Std. und wurde auf Rang 10 von 36 der M50 geführt. Den Podestplatz knapp verpasst hat Stefanie Oechsle, die nach 1.48,14 Std. den Halben beendete und in der W50 auf Rang 4 landete. Die schnellste Halbmarathonzeit brachte mit Christian Labitzke (M30) der jüngste TVN-Starter ins Ziel. Für ihn war das Tagwerk nach 1.28,44 Std. auf Rang 10 von 283 beendet. Die M50er Riege mit Marco Frei in 1.41,24 Std., Marcus Oechsle (1.51,03 Std.) und Bernd Guigas (1.58,36 Std.) knackte ebenfalls die 2-Stunden-Marke. Sie landeten bei 165 Startern ihrer AK auf den Rängen 17, 50 und 83. Dies gelang Thomas Glanz (M55) in 2.02,50 Std. und Rang 101 sowie Sabine Schauer (W55) nach 2.05,30 Std. auf Platz 13 nicht ganz, dennoch liefen die verletzungsgeplagten ULTRAS ein beherztes Rennen. Einen zweiten Platz gab es ferner über die 10km-Distanz. Für diesen sorgte Maria Scrofan in der W55, die hierfür 53,30 Min. benötigte. Deutlich heftiger war die Strecke beim Chiemgau Trailrun über 21,1 km und 1,270 Höhenmeter. TVN-Neuzugang Stefan Rohloff „freute“ sich sicherlich enorm, dass es nach 400m in den ersten Anstieg ging, der sich 7,5 km lang mit 1.000 Höhenmetern nach oben schraubte. Dort war es sehr felsig und nahe an einer Klettertour, bevor der Gipfel (Hochplatte auf 1.586 M) erreicht wurde, auf der die Athleten mit einer tollen Aussicht auf die Alpen belohnt wurden. Talwärts passierten die Läufer die letzten Schneereste sowie eine matschige und wurzelige Passage, wobei es auch der Downhill aufgrund seiner Steilheit in sich hatte. Nach weiteren 250 Höhenmetern bergauf durften die Teilnehmenden in Marquartstein ins Ziel einlaufen. Stefan landete bei 1.171 Teilnehmern auf einem ausgezeichneten 158. Rang in 3.18,11 Std. Die diesjährige 24-Stunden-Enzkreiswanderung ließen sich unsere „Wanderfreunde“ Andreas Siebler und Uwe Hemminger nicht nehmen. Über Ispringen und Stein ging es nach Nussbaum zur ersten Pausenstation. Die Strecke führte danach über Bauschlott, Kleinvillars, Hohenklingen nach Diefenbach. Von dort wanderten sie entlang der Eppinger Linie in Richtung Maulbronn nach Mühlacker. Die nächsten Stationen waren Lomersheim, Dürrmenz und Niefern-Öschelbronn. Beim Mäurach erreichten sie schließlich Pforzheim. Nach Durchquerung des Würmtals sahen sie nach 78 km das Ziel, den Bahnhof in Weißenstein. Ob sie mit oder ohne Blasen ankamen, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Freddy Frisch






































