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Lauftreff Ultras

In zwei Laufgruppen wird bei jedem Wetter (außer Gewitter) zwischen 10 und 15 km (Gruppe 1) sowie 4 und 6 km (Gruppe 2, Lauftreff Einsteiger) abwechslungsreich trainiert. Die beiden Gruppen laufen unterschiedliche Tempi. Näheres zu Laufgruppe 2 unter Gymwelt / Lauftreff Einsteiger. Im Winter laufen wir mit Lampen auf befestigten Wegen, zwischen April und Oktober meist auf unterschiedlichem Untergrund. Training kann als Vorbereitung für Wettkämpfe zwischen 5 km und Marathon genutzt werden. Wir nehmen das Jahr über als Mannschaft und einzeln an Wettkämpfen teil.

Für wen geeignet?
Frauen und Männer jeden Alters. Für Laufgruppe 1 sollten konditionelle Grundlagen vorhanden sein.

Wann & Wo?
Dienstags 19:00 Uhr
Donnerstags 19:00 Uhr nach Vereinbarung, jeweils ab Turnhalle TV Nöttingen.

Verantwortlich
Thorsten Utz Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ritterschlag für Dirk und Thomas. 160 und 110 km gemeistert. 

image3aZum vierten Mal bot der Trail Alsace internationalen Läufern die Möglichkeit, die Region zu entdecken und eine einzigartige Reise durch die Zeit zu erleben. Der Trail führt durch die beiden elsässischen Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin. Die Läufer konnten sich auf der 100 Meilen-Distanz mit 5.500 Höhenmetern auf ein ritterliches Epos durch die Vogesen begeben und auf Wegen, auf denen die Natur wild und unberührt zugleich ist, Burgen und malerische Dörfer erkunden.

Von den TVN-Ultras waren mit Dirk Gulden und Thomas Kröner zwei M45er Asse auf Entdeckungsreise. Der Startschuss erfolgte an der Station bei Lac Blank auf ca.1.100 Metern Höhe. Hier zogen sie kurzerhand wärmere Kleidung aus ihrem Drop-Bag an, bevor sie diesen abgaben und erst bei km 68 wiederbekommen sollten. Nach dem Start um 17:00 ging es erstmal bei hohem Tempo einige km bergab. Bei km 22 wurden die Speicher aufgefüllt, zumal anschließend die größte Höhenzunahme auf den Rehberg anstand. Die Aussicht war beeindruckend und so langsam hieß es „Stirnlampe an“. Das Feld zog sich immer weiter auseinander und man hatte mit seinem Lichtkegel bessere Sicht auf die Meter vor sich, was das Verletzungsrisiko durch Stolpern deutlich senkte. Eines der Highlights war die Verpflegungsstelle bei 59 km mit der beleuchteten Haut-Königsbourg, wo die Burgbewohner an ihren Lagerfeuern saßen, und die Läufer anfeuerten. Bei Chatenois wurde der Drop-Bag übergeben und eine längere Pause mit warmer Mahlzeit, Wechselkleidung und der Versorgung erster kleiner Blasen erfolgte. Nachdem es langsam wieder hell wurde, war die 100 km-Marke das nächste Ziel. Die Oberschenkel brannten auf den Bergab-Passagen, bei Thomas hatten sich längst starke Hüftschmerzen eingestellt. Ablenkung gab es, wenn man sich auf ebenen Abschnitten mit einem Canadier, einem Iren und natürlich Franzosen unterhielt. 100 km erreicht, für den Kopf eine enorme Befreiung. Dadurch beflügelt, liefen die beiden bis zur Verpflegungsstelle Barr, wo Thomas bei km 110 das Rennen leider aufgrund starker Schmerzen beenden musste. Bestes Laufwetter, kein Regen, aber kühl, ideal für die nächste größere Steigung. Das Problem mit den Blasen wurde bei Dirk immer schlimmer, sodass bei km 127 in Niedermunster nach 19 Stunden Laufzeit die Sanitäter bemüht werden mussten. Danach war vermehrt „Gehen“ angesagt. Die letzten 30 km fühlten sich ewig an. Dirk lief immer wieder neu an und konnte auf den letzten 3 km bergab noch einige Läufer überholen. Schließlich kam er nach einem Schlusssprint überglücklich und voller Adrenalin im Ziel Obernai an. Seine Laufzeit betrug 23:49:30 Std., Gesamtplatz 123 von 837 Startern und Rang 11 in seiner AK. Gegenüber diesem Lauf mutete der Stuttgarter Halbmarathon für Christian Labitzke und Andreas Künkele wie ein Sprintrennen an. Die beiden liefen die 21,1 km zeitgleich in 1.36,12 Std. und lagen im vorderen Bereich ihrer AKs. Christian(M30) wurde auf Rang 146 von 1.016 Startern seiner AK geführt, Andreas(M50) hatte sich Rang 23 von 303 ergattert. Ebenfalls in Stuttgart, aber auf der 10 km Distanz, sorgte Stephanie Weissert für einen Podestplatz. Sie landete in der W45 auf Rang 2 von 100 in 44,32 Min. Zwei weitere 10km-Läufer waren in Nußloch am Start. Maria Scrofan (W55) lief die Distanz in 51,02 Min., Ulrich Sahl (M55+) benötigte 47,09 Min. Freddy Frisch

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